Wollspardose: 34 Euro
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Der Rest...
Aber nicht vom Schützenfest, sondern von meinen Wollkäufen. Hier seht ihr, was ich vorletztes Wochenende vom Flohmarkt mitgebracht habe. Ich habe mich wirklich irre gefreut, da ich auf dem Flohmarkt noch nie etwas wolliges gefunden habe. Die helllila Wolle von Hübner habe ich von privat gekauft. Es sind (mit Tüte gewogen) etwa 680g und sehr weich mit immerhin 37 Prozent Baumwolle. Später bin ich dann noch auf eine Geschäftsauflösung gestoßen, die allerdings schon ziemlich geplündert war. Trotzdem sind 950g Baumwoll-Microfasermischung (in einem der beiden Päckchen nur 9 Knäul drin, wie ich zu Hause festgestellt habe) in einem ganz zarten Fliederton und 100g sechsfädige Baumwollsockenwolle in türkis in meine Beute gewandert. Was aus dem Baumwollmischgarn werden soll, weiß ich noch nicht. Vor allem das hellere ist ziemlich dick, mal sehen, was ich mir dafür einfallen lasse. Und mit einem Paar Kurzsocken aus dem türkisen Garn versuche ich gerade meine Strickunlust zu bekämpfen. Da ich ja nur 100g habe und das Garn 6fädig ist, stricke ich die Socken von der Spitze und beide parallel. So will ich das Garn möglichst bis zum letzten Rest aufbrauchen. Denn was ich mit einem Rest in einer so ungewöhnlichen Kombination von Zusammensetzung und Lauflänge anfangen soll, wüsste ich nicht. Außerdem habe ich am letzten Stand noch einen "Rest" dunkelblauen Zählstoff erworben, der seinem Namen keine Ehre machte, denn er ist 2,70x1,70m groß. Vielleicht will ich ja irgendwann doch nochmal Hardanger sticken und er war soooo günstig. Bei der Größe ist wirklich jede Decke oder was auch immer drin. Außerdem schwirrt mir da eine Geschenkidee für meine Mama durch den Kopf... Mal sehen.
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Sockenwolle ohne Ende
Bereits vor ca. 2 Wochen habe ich bei einem beliebten Eb*y-Restposten-Händler ein Sonderangebotspaket unifarbene Sockenwolle geordert, weil mir der Sinn nach Mustersocken stand und ich in meinem Vorrat nur bunte vorfand. Das Paket kam schnell und problemlos (es war meine erste Bestellung bei besagtem Händler). Allerdings musste ich feststellen, das einige Knäul keine Sockenwolle waren und es sich bei einer anderen, trotz anders lautendem Etikett, um 6fädige handelte, von der die gelieferten 100g ja leider nicht für ein Paar Socken reichen. Da ich immer um eine friedliche Lösung bemüht bin, habe ich dem Händler eine Email geschrieben, bevor ich ihn neutral oder gar negativ bewertet hätte. Und ich muss sagen, so positiv wie von der Antwort war ich selten überrascht. Man sagte mir einen sofortigen Umtausch der Teilmenge zu, selbstverständlich mit Portoerstattung. So machten sich die erwähnten Knäule ohne vorher fotografiert zu werden wieder auf den Rückweg. Und nichtmal eine Woche später traf der Ersatz bei mir ein, den ihr hier bewundern könnt. Dazu muss man sagen, dass ich 400g zurückgeschickt habe und diese 6 besonders schönen Knäul zurück bekam. Die Farben sind eigentlich recht gut getroffen. Und auch das Porto lag bei. Und hier noch der Rest, den ich behalten habe. Ich muss ja zugeben, dass die heilen, unzerflederten und nicht gebündelten Knäul mein Herz noch etwas höher schlagen lassen. Obwohl die anderen natürlich qualitativ einwandfrei sind... Von drei Garnen habe ich nun auch 200g, so dass ich mit dem Gedanken spiele, mein Glück nochmal mit Kniestrümpfen zu versuchen. der bisher einzige Versuch ist zwar schön bunt geworden, aber rutscht leider nach 10-20 Schritten auf die Knöchel. Außerdem habe ich ein schönes Tuch entdeckt, das man sich auch umbinden kann. Das würde vielleicht sogar ich anziehen und aus den beiden hellbraunen und dem einen dunkelbraunen Knäul sollte das schon zu machen sein. Allerdings nur, wenn ich meine Unentschlossenheit und meine Unlust mal ablege.
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Endlich mal das Foto...
Von meinem letzten fertigen Teil. Ich habe schon letztes Jahr irgendwann dieses Rundpassentop aus "Die ganze Welt des Strickens" (Weltbild) gestrickt, was mir zwar eigentlich gefiel, aber was so überhaupt nicht passen wollte. Die Armlöcher waren so groß, dass man auf der einen Seite hinein und auf der anderen wieder herrausschauen konnte. Also habe ich nun eine Neuauflage in Angriff genommen. Da ich die Armlöcher nicht einfach kleiner machen wollte/konnte ich will mich ja nicht selbst fesseln) und die Wolle eh recht dick ist, habe ich mich für zusätzliche Ärmel entschieden. Jetzt ist die Passform akzeptabel und das Teil werde ich wohl auch mal anziehen und nicht, wie seinen Vorgänger, im Schrank versenken. Ansonsten nadele ich im Moment lustlos an einem Pulli aus einem Lea Spezial herum, das ich aus einem Posten Lana Grossa Binario stricke, den ich mal für 1€/Knäul irgendwo bekommen habe. Das Rückenteil ist inzwischen fertig. Und das Muster gefällt mir eigentlich auch ganz gut. Ich kämpfe im Moment mit einer schweren Strickunlust. Die auch dazu führt, das ich mich nie für ein neues Projekt entscheiden kann und stattdessen gar nichts mache. Andererseits hätte ich nun große Lust, etwas Neues anzufangen, aber entschließen kann ich mich zu nichts. Und mein Pulli macht auch keinen rechten Spaß. Ich weiß echt nicht mehr, was ich mit mir anfangen soll, denn ohne Strickzeug fühle ich mich auch nicht wohl. Aber im Wollekaufen bin ich nach wie vor ganz groß... Dazu in den nächsten Tagen mehr. Vielleicht besteht noch Hoffnung?
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Die verstrickte Dienstagsfrage 22/2008
Hast du UFO's? Wie kommt es zu ihrem Entstehen? Im Moment habe ich abgesehen von ein paar einzelnen oder angefangenen Socken (die nicht wirklich gelten, weil sie immer mal für unterwegs oder zwischendurch hergenommen werden) nur meinen weißen Pullunder. Außerdem habe ich eine Restedecke aus Sockenwollresten, die nicht heute und nicht morgen fertig werden soll, sondern irgendwann mal. Ansonsten bin ich im Moment relativ diszipliniert, was wohl auch an meiner Entscheidungsblockade liegen dürfte, zu der ich an anderer Stelle nochmal kommen werde. Wo sie herkommen, weiß ich auch nicht so genau. Die wachsen einfach irgendwo *g*. Nein Spaß beiseite, meist langweilen mich die Strickstücke an irgendeiner Stelle und werden dann durch neue Projekte ersetzt, die dann ebenfalls irgendwann uninteressant werden. Und so vermehren sich die Ufos kräftig... Aber das kennt wohl fast jede Strickerin. Es fragte: das Wollschaf.
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Die verstrickte Dienstagsfrage 20/2008
Hat euch das Stricken schon mal krank gemacht (habt ihr euch z.B. mit Nadeln verletzt) oder hattet ihr Schmerzen nach dem Stricken? Was macht ihr dann, pausieren oder weiter auf Biegen und Brechen? Oder wenn der Arzt Pause verordnet, seid ihr dann ein guter Patient? Wie lange haltet ihr das aus?
Vielen Dank an Jana für die heutige Frage! Also das Stricken als solches hat mich noch nie krank gemacht und ich habe mich auch noch nicht dabei verletzt. Allerdings habe ich durch die Arbeit schonmal eine leichte Reizung, überanstrengte Handgelenke und wohl auch schon mal eine Sehnenscheidenreizung. Da bin ich leider ziemlich ungeduldig und mache meist trotzdem weiter. Nur einmal war es bisher so schlimm, das gar nichts mehr ging. Zum Glück war das nach ein paar Tagen wieder gut. Wenn mir der Arzt das Stricken allerdings wirklich strikt untersagen würde, würde ich mich wohl dran halten. Es fragte: das Wollschaf.
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So eine Freude...
Ich hatte mich ja beim Hersteller der grünen Sockenwolle von Zizis Socken beschwert. Heute hatte ich die Antwort im Kasten, die zwar nicht übermässig zufriedenstellend war, da ich der Meinung bin, bei so hochpreisigen Markenwollen DARF sowas einfach nicht passieren. Mir wurde versichert, das würde nach der ersten Wäsche verschwinden. Immerhin, aber ich finde doch, dass wäre dann der Job des Herstellers (man stelle sich vor, ich hätte was Mehrfarbiges stricken wollen...). ABER es lag ein 100g Knäul Sockenwolle in einer schönen blau-weiß-gau-lila-Colorfärbung bei. Das hat mich nun wieder recht versöhnlich gestimmt. Ein Foto folgt, wenn der Akku der Digicam wieder geladen ist. Was kann es schöneres geben: Einem lieben Menschen eine so große Freude machen und dann noch so dafür belohnt werden... Ach ja, und dann hat mein Bestellfinger noch ganz heftig gezuckt und bei Wolle Hartmuth einen klitzekleinen (2kg) Posten Uni-Sockenwolle geordert. ich bin auf den Geschmack gekommen, mit den Mustersocken...
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Die verstrickte Dienstagsfrage 19/2008
Liebes Wollschaf, in vielen Blogs sieht man Fortschrittsanzeigen für die Strickstücke. Mich würde mal interessieren, wie Ihr den prozentualen Fortschritt an ihrem Strickstück bemeßt. Geht das pi mal Daumen oder hast Du ein festgelegtes Schema à la Ärmel = x % ? Vielen Dank an Linda für die heutige Frage!
Da ich eine solche Balkenstatistik noch nie hatte und auch nicht unbedingt haben möchte, kann ich nicht allzuviel dazu sagen. Ich würde vielleicht nach der Wollemenge schauen (sofern ich hierfür eine Angabe habe). Erfahrungsgemäss brauche ich für beide Ärmel zusammen etwas mehr als für ein Vorder- oder Rückenteil, also würde ich vielleicht 20 Prozent pro Ärmel und 30% pro anderem Teil veranschlagen. Dabei fallen dann natürlich kleinere Details wie Taschen, Kragen, Blenden usw aus.
Einfacher ist das ganze bei Schals oder Socken usw. Bei Dreieckstüchern wird es dann schon wieder schwieriger und bedürfte einer mathematischen Berechnung...
Nein, da bleibe ich doch lieber bei meiner gewohnten Vorgehensweise: Ich habe dieses und jenes Teil fertig und bin beim aktuellen Teil bei... Es fragte das Wollschaf
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Onkelüberzeugungssocken
Außer den Socken für Zizi ist noch ein Paar Socken für meinen Großonkel fertig geworden, der meinen Panikkauf miterlebt hat und sich recht skeptisch äußerte. Sicher kennen die meisten von euch die Frage, wieso man Socken strickt, wenn man auch welche kaufen kann. Und was hilft da besser, als ein Paar gestrickte Socken? Leider ist das Foto von den ganzen Socken nichts geworden, aber das Schaftmuster kann ich euch zeigen. Der Fuß wurde dann glatt rechts gestrickt. Außerdem wurde endlich eines meiner Ufos fertig. Zwei Kissen für die Mutter meines Freundes, die bald Geburtstag hat. Leider stand die Sonne noch recht tief und ich habe kein vernünftiges Foto hinbekommen. Sollte mir in den nächsten Tagen noch ein besseres gelingen, werde ich es noch ersetzen.
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Die Socken für Zizi
...von denen ich bisher kein Sterbenswörtchen hier erwähnt habe, weil sie ja eine Überraschung sein sollten, sind heute in der Schweiz eingetroffen. Zizis Bericht lesst ihr HIER. Nun aber zu meinem, nicht ganz so erfreulichen, Entstehungsbericht. Nachdem ich die Socken "cablenet" in der Knitty entdeckt hatte, war klar, dass die mein Geschenk für Zizi werden sollen. Doch die Schwierigkeiten fingen schon bei der Größe an... Da mir die Maschenzahlen doch recht üppig vorkamen, habe ich zum ersten Mal meine neuen 2,25er Nadeln gewetzt. Und nach einigen Anlaufschwierigkeiten lief es dann auch recht gut. Aber seht selbst, was die Wolle zwischenzeitlich mit meinen Fingern gemacht hat: Das Muster hingegen ging nach einigen Wiederholungen wohl zu gut, denn vom ersten Schaft habe ich locker 5cm wieder aufgetrennt, weil ich ihn schlicht zu lang gestrickt habe. Da mir die gemusterte Ferse aus der Originalanleitung zwar gefiel, ich mir aber Sorgen um die Passform machte, entschied ich mich für eine glatt linke, zum Musterhintergrund passende. Ganz nebenbei vereinfachte das die Sache auch ungemein. Da bei dem Muster in jeder Reihe irgendetwas verkreuzt wird, wären die Rückreihen eine echte Herrausvorderung geworden. Das war allerdings nicht der Hauptgrund. Und wo ich schonmal am Ändern war, baute ich meine geliebte Bumerangferse ein, in der Hoffnung, sie möge der Unförmigkeit, die ich mir einbildete, entgegenwirken. Auch die Spitze wurde glatt links, weil sich das meiner Meinung nach am besten ins Muster einfügte. Der zweite Socken lief dann auch wie geschmiert, auch wenn mich das Muster recht stark ausbremste. Da zwischenzeilich aber meine halben Finger grün waren und ich die Farbe auch kaum noch abbekam (selbst eine spezielle Handreinigungscreme versagte), spendierte ich den Socken ein ausgiebiges Bad im Waschbecken. Was für eine gute Entscheidung das war, könnt ihr hier bewundern: Wohlgemerkt, es handelt sich um Qualität einer bekannten Marke, keineswegs um 1€-Wolle aus dem Supermarkt (bei der ich sowas allerdings noch nie erlebt habe). Die Beschwerde an den Hersteller ist schon unterwegs, ich bin gespannt, ob er dazu Stellung nimmt. So gingen dann, weil ich verunsichert war, die Socken nicht alleine auf die Reise. Dieses Foto ist zwar qualitativ nicht so prickelnd, aber mein Bildschirm gibt die Farbe darauf recht gut wieder, vor allem auf der rechten Seite. Hier seht ihr noch einen Ausschnitt des Musters, dass ich, rückblickend betrachtet, sicher nicht zum letzten Mal gestrickt habe. Allerdings wird es wohl bei Socken bleiben, denn für einen Pulli wäre es mir dann doch zu aufwändig... Der Arbeitstitel war "Brezelchen" denn daran erinnern mich die Verschlingungen. (Arbeite ich vielleicht doch schon zu lange in der Bäckerei?!)  Ach ja, und ganz nebenbei: Für gute Ratschläge, was ich mit dem Rest der scheußlich färbenden Wolle anstellen soll, bin ich sehr empfänglich.
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Marktbeute
Bereits am Samstag war ich mit meiner Mutter und meiner Schwester auf einem "Hobby- und Creativmarkt" der das erste Mal hier stattfand. Stricktechnisch gab das Ganze eher wenig her und ich habe auch keine Wolle gekauft (es wurde ein wenig Sockenwolle angeboten und ein paar Effektgarne sowie Topflappengarn - nichts, was mich wirklich gereizt hätte). Trotzdem kamen wir nicht mit leeren Taschen nach Hause. Auf dem Stoffmarkt, der mittlerweile zweimal im Jahr bei uns stattfindet, wurde mir letztes Mal das letzte Stück eines bestimmten Schäfchenstoffes vor der Nase weggekauft. Um so glücklicher war ich, hier nun einen ähnlichen, aber noch viel schöneren Stoff anzufinden. Leider kein ganz billiges Vergnügen... Den Schnitt für einen Beutel gab es gleich mit dazu. Aber der Stoff reicht vermutlich für 3 davon... Leider lag er 2,80m breit und auf Grund der Richtung des Musters musste ich trotzdem ein Stück von 1,10m kaufen... Ein Stückchen eines passenden Streifenstoffes soll den Resten zur Form eines kleinen Rucksacks verhelfen. Und dann mal sehen... Erstmal brauche ich für den Beutel noch einen passenden Futterstoff. Außerdem durften dann noch ein paar Aufkleber mit und ein niedliches Häkelbuch. (ein HÄKELbuch... ausgerechnet für mich *lach*). Ja, und dann mussten wir nach Hause, weil uns schlicht das Geld ausgegangen ist... Aber wahrscheinlich war das auch besser so. Was uns wirklich wichtig war, haben wir kaufen können.
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